Die Ökumenische Bibelwoche - ein Rückblick

Das 5. Buch Mose (Deuteronomium) war das Thema der diesjährigen Bibelwoche unter dem Titel „Vergesst nicht“. Uralte Texte, in die Form der letzten Rede des Mose an das israelitische Volk gekleidet, breiteten sich vor uns aus.

Das Volk standen vor dem Einstieg in das verheißene Land nach 40jähriger Wüstenwanderung, und bekam eine lange Reihe von Geboten mit auf den Weg. Kernaussage ist der Bundesschluss Gottes mit dem Volk Israel. Die alles überstrahlenden Aussage findet sich in 5. Mose 5 „Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“ Diese Sätze sind sozusagen die Präambel der Bundesurkunde. Der Bund, den Gott dem Volk gewährt, stiftet eine leidenschaftliche Beziehung zwischen Gott und den Menschen!

Vieles in dem uralten Geschichtswerk ist uns heute nicht mehr verständlich. Der liebende, aber auch strafende, mitgehende Gott geht uns heute immer noch etwas an. Das sollten wir nie vergessen. Für mich ist das eine wesentliche, einprägsame Quintessenz der Bibelwoche!

Einfühlsam und mit viel Wissen führten uns die Referenten: Pfarrer Uwe Löttgen-Tangerman, Pfarrer i.R. Reinhold Heinemann, Pfarrer i.R. Gerd Scheier, Pfarrer Michael Ottersbach und Pfarrer Torsten Kürbig durch diese Woche. Ihnen sei von Herzen Dank gesagt!


Karin Thomale

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